Minutenlaune

22. Januar 2008

Mein nicht so beliebter Kollege hat mit einem anderen Kollegen Lampen aufgehängt. Es ist eine Rigips-Decke und demzufolge musste mich dem Lochfräser Löcher in die Decke gebohrt werden.

Scheinbar war dies aber nicht so von Erfolgt gekrönt. Ich selber hatte zu tun, allerdings natürlich „das Falsche falsch gemacht“. Nachdem er seine Wut an einer teuren Kamera mit flexiblen Kopf ausgelassen hatte und auch noch das ein oder andere Mal geflucht hatte, wurde meine Arbeit inspiziert. Es war natürlich alles falsch weil ich „falsche“ Komponenten benutzt und sowieso nicht richtig zugehört hatte. Auch nach dem 3. Mal. Dann hatte ich es aber richtig und dieser Fall war geschlossen.

Zwischendurch war Mittag und er seltsamerweise gute Laune. Bis zum nächsten Event.

Da ich eine Gruppe von Schaltern bedingt durch die Unterputzdosen nicht richtig ausrichten konnte (und ich ihm dies mitteilte), stellte er fest, dass es doch mit (scheinbar) brachialer Gewalt möglich war, diese Gruppe richtig auszurichten.

Schade, dass ich es nicht mehr sehen konnte. Hat bestimmt „super“ ausgesehen :-) .

Tägliche Angst

21. Januar 2008

Ist es Angst vor dem ungewissen? Angst vor Mobbing? Angst vor Versagen?

Genau kann ich es nicht sagen. Am einfachsten würde ich es als Versagensangst und unnötiger Erwartungsdruck bezeichnen.

Wenn ich von manchen Kollegen an der Berufsschule höre, wie es ihnen im Betrieb zugeht, möchte ich mir manchmal selbst eine Ohrfeige geben. Um einfach mal zu kapieren, wie gut ich es im (Berufs-)leben habe.

Sicherlich gibt es in jedem Betrieb gewisse NoGo Kollegen. Mit manchen kommt man spitze aus, mit manchen weniger gut, manche aber widerrum, sind im ganzen Betrieb relativ unbeliebt. Man würde sie aber ganz besonders vermissen, wenn sie mal nicht da sind.

Entweder durch ihren Sturrkopf, ihre Weltansicht oder auch nur weil es die unbeliebtheit ist, die die restlichen Kollegen zusammenschweißt.

Zumindestens fällt es mir jeden Tag schwer, zur Arbeit zu gehen, weil ich oftmals „befürchte“, zu diesem einen Kollegen zu gehen.

Dabei ist es an vielen Tagen ein Kollege, mit dem ohne Probleme (wenn man ihn zu nehmen weiß) seinen Spaß haben kann.